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Die erste Kläranlage in dieser Region wurde 1956 im Gemeindegebiet von Hall in Tirol (das damals noch Solbad Hall hieß) errichtet. Sie arbeitete rein mechanisch und war für 6.000 Einwohner ausgelegt. Seither ist im wahrsten Sinn des Wortes viel Wasser den Inn hinuntergeflossen.
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Heute reinigt das Klärwerk Fritzens die Abwässer von 16 Gemeinden, und zwar sowohl mechanisch als auch in einem hochkomplexen mikrobiologischen (nicht: chemischen!) Klärprozess. Dabei sind das Kanalisationssystem und die Anlage auf eine - theoretische - Kapazität von 120.000 Einwohnern ausgerichtet. Dieser hohe Wert setzt sich zusammen aus den tatsächlichen Einwohnern (rund 49.000) und dem Abwasservolumen von Tourismus, Industrie und Gewerbe.
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